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SUMMARY:Beethoven 250 – The Power of Humanity
DESCRIPTION:Veranstaltungsinfos\nNachholveranstaltung vom 4. Juli 2020 / 13. Februar 2021 / 3. Juli 2021\n\nAuch 250 Jahre nach der Geburt des „Titanen“ Ludwig van Beethoven sind die humanitären und aufklärerischen Ideen des Musikgenies noch immer aktuell. Das politisch-menschliche Feuer seiner Werke und seines Denkens begriff Beethoven als prometheische Berufung. In seinem Jubiläumsjahr lassen die Albert Konzerte diesen Geist in Form eines Community-Dance-Projekts erfahrbar werden – in Kooperation mit dem Akademischen Orchester Freiburg unter Leitung seines Chefdirigenten Joonas Pitkänen und dem Showteam Matrix, dem Vertiefungskurs Tanz an der Universität Freiburg, der Wentzinger Realschule und dem TV Freiburg-Herdern. Konzipiert wurde das exklusive Projekt von Leander Hotaki, Intendant der Albert Konzerte, gemeinsam mit Christina Plötze, Tanzdozentin der Freiburger Universität, der die choreographische Leitung obliegt.\nGemeinsam verweben die Akteure Choreographien mit von Idealen durchdrungenen Werken des großen Komponisten. Mit „Die Geschöpfe des Prometheus“ schrieb Beethoven eine Ballettmusik, deren Sujet – der Titan bringt den Menschen das Feuer und emanzipiert sie dadurch von der Herrschaft der Götter – klare aufklärerische Intention verfolgt. Ein zentrales Werk in diesem Zusammenhang ist Beethovens 9. Symphonie mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ im 4. Satz. Als besonders wirkmächtig hat sich das Verständnis der Symphonie als Ausdruck höchster Humanität erwiesen, das dem Satz „alle Menschen werden Brüder“ programmatisches Gewicht verleiht – eine solche Interpretation hat die Verwendung der Ode als Europahymne möglich gemacht. So steht die Europahymne heute als Sinnbild der „Einheit in der Vielfalt“, die auch der grundlegende Gedanke des Community-Dance-Projekts „The Power of Humanity“ ist: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher sozialer Herkunft werden an klassische Musik herangeführt – so wie Prometheus den Menschen das Feuer bringt, entzündet die Musik Beethovens das kreative Potential der jungen Menschen. In der tänzerischen Auseinandersetzung werden Toleranz, Offenheit und interkulturelle Vielfalt unmittelbar erlebbar.\nProgramm:\nBeethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“, Finalsatz\nLeonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a\nEgmont-Ouvertüre op. 84\nDie Geschöpfe des Prometheus. Ballettmusik op. 43\n„Ode an die Freude“ aus der 9. Symphonie d-Moll op. 125\nBeethoven 250 – The Power of Humanity\nAkademisches Orchester Freiburg\nJoonas Pitkänen Dirigent\nChristina Plötze Choreographie\nCommunity-Dance-Projekt mit Showteam Matrix, Vertiefungskurs Tanz an der Universität Freiburg, Wentzinger Realschule, TV Freiburg-Herdern\nMit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.\nKlimaneutrales Konzert\nKlima-Patenschaft: Frau Sabine Bronner\nFotonachweis: Showteam Matrix © Alex Koch\n
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