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SUMMARY:Hélène Grimaud, Edward Gardner & London Philharmonic Orchestra
DESCRIPTION:Veranstaltungsinfos\nInnerlichkeit und emotionale Zerrissenheit – Brahms-Klavierkonzerte? Da muss Hélène Grimaud nicht lange überlegen. „Sie zählen zu den schönsten Werken der Klaviermusik“, gesteht sie im Interview mit dem Magazin „Klassik heute“ und hebt vor allem das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms hervor. Es sei wie ein Rohdiamant, „eine reine Äußerung der Seele“, von großer Innerlichkeit und emotionaler Zerrissenheit: „Dieses Konzert entwirft ein sehr persönliches Weltbild.“ Das Zerrissene, das Rätselhafte und Unkonventionelle ist es, was die Französin besonders anzieht, und was sie mit ihrem unvergleichlich farbintensiven, nuancenreichen und poetischen Spiel jedem Werk zu entlocken weiß. Die Impulse für ihre tieflotenden Interpretationen schöpft sie spürbar aus dem ganzen Leben, das für sie längst nicht nur aus Musik besteht. Auch als Schriftstellerin, Naturschützerin und Menschenrechtsaktivistin hat sich Grimaud einen klangvollen Namen erworben. Was sie macht, macht sie konsequent, kompromisslos und ohne Zugeständnisse an den Mainstream.\nErstmals bei den Albert Konzerten gastierte Hélène Grimaud bereits vor fast 30 Jahren, seit 2011 ist die französische Starpianistin regelmäßig zu Gast bei uns. Wenn sie in dieser Saison zurückkehrt, hat sie das London Philharmonic Orchestra an ihrer Seite, das sich in Freiburg erstmals mit neuem Chefdirigenten präsentiert: Seit 2021 hat Edward Gardner das Amt inne und prägt seither die künstlerische Entwicklung des berühmten Traditionsklangkörpers. In neuer Konstellation stellen sich Orchester und Chefdirigent nicht nur mit Brahms’ 1. Klavierkonzert vor, sondern auch mit dessen 1. Symphonie. Ein symphonisches Erstlingswerk, auf das der Komponist lange hinarbeitete und das ihm zum tönenden Befreiungsschlag geriet.\nProgramm:\nBrahms, Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15\nBrahms, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 38\nZugaben:\nRachmaninow, Etudes-tableaux op. 33/3\nRachmaninow, Etudes-tableaux op. 33/2\nBrahms, Ungarischer Tanz Nr. 5\nHélène Grimaud, Klavier\nEdward Gardner, Dirigent\nLondon Philharmonic Orchestra\nHélène Grimaud | Foto © Mat Hennek\n
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