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SUMMARY:Julia Fischer, Vasily Petrenko & Royal Philharmonic Orchestra
DESCRIPTION:Veranstaltungsinfos\nVielseitigkeit in Perfektion – Sie sei „süchtig nach Musik“, verriet Julia Fischer einst in einem Interview. Und das trifft sich gut, denn die Musikwelt ist auch süchtig nach ihr. Schon mit 19 war die Violinistin international so umworben, dass sie ihr Debüt in der Carnegie Hall gab; zu der schier endlosen Reihe an spannenden künstlerischen Kollaborationen gesellten sich auch quasi alle großen Klassikpreise; und ihre Begabung, nicht nur mit Musik zu kommunizieren, sondern diese auch zu vermitteln, machte sie mit 23 Jahren zur jüngstberufenen Professorin des Landes.\nImmer wieder ist Dirigent Vasily Petrenko an ihrer Seite, wenn es darum geht, die große Violinliteratur zum großartigen Konzerterlebnis zu formen. Auch Tschaikowskys Violinkonzert stand dabei schon auf dem Programm – ein Werk, für dessen Ausdeutung Julia Fischer schon lange gefeiert wird: „Frisch, mitreißend und energiegeladen …, mit einer breiten Palette an Klangfarben und dazu einer fantastischen Technik. Ihr Tschaikowsky klingt seelenvoll und romantisch, ohne gefühlig zu werden.“ (BR Klassik)\nBei so viel zartem Schmelz darf der Rahmen ruhig etwas bissfester sein: Eröffnet durch Dvořáks fröhlich-überschwängliche „Karneval-Ouvertüre“, bietet das Konzert des Royal Philharmonic Orchestra ein Werk des 20.Jahrhunderts, das so umgehend wie umfassend als Geniestreich anerkannt wurde: In seinem New ­Yorker Exil erprobte Bartók das beinahe beispiellose Konzept eines Konzertes für das gesamte Orchesterkollektiv, in dem Instrumente und Instrumentengruppen immer wieder solistisch hervortreten. Ein faszinierendes Experiment, mit dem der schwer kranke Bartók seiner tragischen Lebenssituation ein so geistreiches wie humorvolles Meisterwerk entgegensetzte.\nProgramm:\nDvořák, Karneval-Ouvertüre op. 92\nTschaikowsky, Violinkonzert D-Dur op. 35\nBartók, Konzert für Orchester Sz 116\nZugaben:\nBach, Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll BWV 1001, 2. Fuga. Allegro.\nSullivan, Fandango aus der Oper „The Chieftain“\nBrahms, Ungarischer Tanz Nr. 5 g-Moll\nJulia Fischer, Violine\nVasily Petrenko, Dirigent\nRoyal Philharmonic Orchestra\nJulia Fischer | Foto © Uwe Arens\n
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