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SUMMARY:125 Jahre Albert Konzerte – Jubiläumskonzert: Anna Vinnitskaya, Petr Popelka & Wiener Symphoniker
DESCRIPTION:Veranstaltungsinfos\nJubiläumskonzert 125 Jahre Albert Konzerte\nLiebe auf den ersten Blick – Im vergangenen Jahr begann eine neue Ära, als die renommierten Wiener Symphoniker sich mit ihrem neuen Chefdirigenten Petr Popelka präsentierten. Nach einer Karriere als Kontrabassist hatte es den gebürtigen Tschechen rasch ans Pult des Norwegischen Rundfunkorchesters Oslo getragen, dann zum Radio Symphonieorchester seiner Heimatstadt Prag und schließlich zu dem inzwischen 125-jährigen Traditionsorchester, das Popelka „die musikalische Verkörperung Wiens“ nennt. Welche Solistin seinen Einstand dort krönen sollte, war schnell klar. Denn bereits sein erstes Musizieren mit Anna Vinnitskaya sei musikalische Liebe auf den ersten Blick gewesen, so der Dirigent. Man kann es sich leicht vorstellen – angesichts der „Erzählkunst, der wahnwitzigen Virtuosität und der Gelassenheit, die ihr Klavierspiel ausstrahlt“ (Le Libre Belgique).\nAuch in der Saison 2025/26 gemeinsamen auf Tournee, fiel die Wahl des Solokonzerts auf Maurice Ravel – ebenfalls ein brillanter Pianist, der allerdings sein erstes Klavierkonzert mit 54 Jahren komponierte. Darum gebeten hatte ihn Paul Wittgenstein, ein berühmter Sohn der Stadt Wien. Er hatte im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm eingebüßt und suchte nun nach würdigen Herausforderungen für seinen ungebrochenen Willen, weiterhin Kunst zu schaffen. Dem Konzert hört man keineswegs an, dass nicht zwei Hände am Werk sind. Sehr wohl aber klingen die Kriegs- und Nachkriegsjahre durch in den Kontrasten von dunklem Drängen und tänzerischem Taumel. Welch ein passendes Gegenstück bildet dazu die Symphonie D-Dur des späteren Wiener Hofoperndirektors Gustav Mahler: Hierin misst er erstmals seinen unverwechselbaren, kompromisslos individuellen Klangkosmos zwischen Naturromantik und zerrissener Welt aus.\nProgramm:\nRavel, Klavierkonzert D-Dur „Konzert für die linke Hand“\nMahler, Symphonie Nr. 1 D-Dur „Titan“\nZugaben:\nRavel, Sonatine M. 40, 2. Mouvement de menuet\nJohann Strauss (Sohn), Tritsch-Tratsch-Polka op. 214\nJohann Strauss (Sohn), Unter Donner und Blitz op. 324\nAnna Vinnitskaya, Klavier\nPetr Popelka, Dirigent\nWiener Symphoniker\nMit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.\nWiener Symphoniker | Foto © Peter Rigaud\n
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